Vom Milliardär zum Nichts – Bis der Sohn der Putzfrau alles änderte3 min czytania.

Dzielić

Der Computerbildschirm leuchtete rot, als weitere 5 Millionen Euro vom Konto verschwanden. Gregor Schneider, einer der reichsten Männer Deutschlands, beobachtete mit Entsetzen, wie sein gesamtes Vermögen vor seinen Augen verpuffte. Seine Elite-Mannschaft von Cybersicherheitsexperten stand wie versteinert um den Konferenztisch, ihre Finger flogen über die Tastaturen – doch es half nichts. Der Hacker war zu schnell, zu clever, zu ausgeklügelt.

Innerhalb weniger Minuten waren 3 Milliarden Euro im digitalen Nichts verschwunden. Gregors Hände zitterten, als er nach seinem Handy griff, um den BKA anzurufen. Da meldete sich eine leise Stimme in der Tür: “Entschuldigung, Herr Schneider, aber ich glaube, ich kann helfen.”

Alle drehten sich um und erblickten einen 10-jährigen Jungen mit abgetragenen Jeans und einem alten T-Shirt. Es war Elias, der Sohn von Sabine, der Frau, die jeden Abend Gregors Büro putzte. Der Junge hielt einen verbeulten Laptop voller Aufkleber in den Händen. Seine Augen verfolgten konzentriert die Angriffsdaten auf den Monitoren. Gregors Sicherheitschef wollte den Jungen schon hinausbegleiten, doch Elias sprach weiter, ruhig und bestimmt:

“Das ist ein polymorpher Verschlüsselungswurm mit einer DDoS-Tarnung. Ihr könnt ihn nicht stoppen, weil ihr am falschen Ort sucht. Aber ich kann es.”

Der Raum erstarrte. Dieses Kind, der Sohn einer Putzfrau, behauptete, etwas zu schaffen, was die besten Hacker der Welt nicht konnten. Und als Elias sich dem Hauptcomputer näherte und seine Finger mit atemberaubender Geschwindigkeit über die Tastatur fliegen ließ, wurde allen klar: Sie würden gleich etwas Unfassbares erleben – etwas, das alles verändern würde.

Doch um zu verstehen, wie es zu diesem Moment kam, müssen wir zurückgehen. Drei Monate zuvor saß Gregor Schneider in seinem Eckbüro im 50. Stock des Schneider-Turms in Frankfurt und studierte zufrieden die Finanzberichte. Mit 48 Jahren hatte er Schneider Industries aus dem Nichts zu einem Technologieimperium mit über 3 Milliarden Euro gemacht. Seine Software wurde von Banken, Krankenhäusern und Regierungen weltweit genutzt. Er war respektiert, mächtig und unvorstellbar reich. Sein Leben war genau das, wovon er immer geträumt hatte.

Doch Gregor hatte eine Schwachstelle, von der er nichts wusste: Er vertraute den falschen Leuten. Sein Technologievorstand Viktor Hartmann war seit zehn Jahren im Unternehmen – brillant, charmant und angeblich loyal. Doch in Wahrheit hatte Viktor jahrelang Firmengeheimnisse an die Konkurrenz verkauft. Und jetzt hatte er einen noch größeren Plan: Er wollte Gregor alles nehmen.

Sabine Müller arbeitete seit fünf Jahren als Reinigungskraft im Schneider-Turm. Sie war eine hart arbeitende alleinerziehende Mutter, die mit ihrem Sohn aus Polen nach Deutschland gekommen war, um ein besseres Leben aufzubauen. Der Lohn war knapp, aber es war ehrliche Arbeit, und sie konnte tagsüber bei Elias sein, der online zur Schule ging.

Elias war anders als andere Kinder. Schon als Kleinkind faszinierte ihn alles mit Knöpfen oder Bildschirmen. Mit fünf baute er den Familienfernseher auseinander – und setzte ihn wieder zusammen. Mit sieben brachte er sich selbst Programmieren mit kostenlosen Online-Tutorials bei. Mit neun baute er aus alten Teilen, die er in Elektroschrottcontainern fand, seinen eigenen Computer.

Sabine verstand die Leidenschaft ihres Sohnes nicht ganz, aber sie unterstützte ihn, so gut sieUnd als Elias die letzte Codezeile eingab, erwachte Guardian nicht nur als Beschützer, sondern als Freund, der zeigte, dass die größten Wunder oft von den unscheinbarsten Menschen kommen.

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